Erst Dresden, dann Braunschweig, nun Bremen. Terrorwarnungen, die die Bürger mehr oder weniger in Angst und Schrecken versetzten, wobei es jedesmal an einem konkreten Anlaß haperte – zumindest wurde keiner genannt. Auch in Bremen hatte man angeblich monatelang sehr sorgfältig beobachtet, ehe man am Samstag mit aller Macht zuschlug. „Von abstrakter Terrorgefahr“ könne keine Rede […]
WeiterlesenZum 125. Geburtstag von Kurt Tucholsky
„Was darf die Satire?“, fragte Tucholsky 1919. „Alles.“ In den vergangenen Tagen und vor dem Hintergrund des faschistisch-islamistischen Anschlags auf das französische Satire-Blatt „Charlie Hebdo“ wurde dieser Satz unzählige Male zitiert. Und kein bürgerliches deutsches Blatt, das auf sich hält, wird heute darauf verzichten, das Leben dieses Mannes und dessen Arbeit entsprechend zu würdigen – […]
WeiterlesenAus dem Abfallhaufen historischer Legenden
Eine weitere antikommunistische Lügengeschichte* Beim „Spiegel“ „peitschen“ in der „Blutnacht von Jekaterinburg“ – dem 17. Juli 1918 – Schüsse durch „den Keller“, und „Schreckensschreie hallen von den Wänden des Verlieses wider“, als der russische Zar Nikolai II. „und seine gesamte Familie“ samt vier Bediensteten „Opfer des Massakers“ wurden, das die Bolschewiken an ihnen verübte. Der […]
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