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ARCHIV 2003 – 2017

Religion

1797 legt der Marquis de Sade seiner Protagonistin Juliette die Worte „Dieses Opium, das du deinem Volk gibst“ in den Mund. Damit will sie dem König Ferdinand die Konsequenzen seiner Politik vor Augen halten, die das Volk zu Ignoranz statt veränderndem Handeln anhält. Heinrich Heine verfaßte 1840 eine Denkschrift für den Journalisten Ludwig Börne, in […]

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KLASSIKER: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie (1844)

Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie Einleitung Für Deutschland ist die Kritik der Religion im wesentlichen beendigt, und die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik. Die profane Existenz des Irrtums ist kompromittiert, nachdem seine himmlische oratio pro aris et focis [Gebet für Altar und Haushalt] widerlegt ist. Der Mensch, der in der phantastischen Wirklichkeit […]

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KLASSIKER: Die moderne politische Satire in der Literatur

Roda Roda sagt: „Humor ist die Verdauung der Satten, Satire der Schrei der Hungrigen.“ Das ist das Wesen der Satire, aber wie erreicht sie ihre großen Wirkungen, mit welchen Mitteln arbeitet sie? Ich möchte hier einige Ausführungen des Genossen Eduard Fuchs zitieren: Jede Kunst, sagt Eduard Fuchs, ist Karikatur, wenn man nämlich unter Karikatur Hinweglassung […]

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