Randzone

ARCHIV 2003 – 2017

Die „Strafe“ für das Wurstkartell

Dank eines anonymen Hinweises(!) kann das Bundeskartellamt erneut einen Erfolg in seinem Kampf gegen verbotene Preisabsprachen vermelden. 21 Unternehmen*, unter ihnen Wiesenhof, Rügenwalder, Meica, Herta und Böklunder, wurden zu Bußgeldern in Höhe von insgesamt rund 338 Millionen Euro verurteilt. Die Wursthersteller haben „über viele Jahre“(?) Preise für Brühwurst oder Schinken abgesprochen, um Preiserhöhungen gegenüber dem […]

Weiterlesen

Zu den „Bußgeldern“ gegen Brauereikonzerne

In seiner Mitteilung über aufgedeckte Preisabsprachen zum Zwecke der Profitmaximierung titelt das Bundeskartellamt mit dem Begriff „Bierbrauer“. Ganz sicher gibt es in diesen Unternehmen auch Bierbrauer, doch werden diese abhängig Beschäftigten wohl eher nicht an den Preisabsprachen zu Lasten der Bürger beteiligt gewesen sein, noch könnten sie die „Strafen“ zahlen, die das Bundeskartellamt nun verhängte. […]

Weiterlesen

Trinkwasser ist keine Ware

Zum Weltwasserforum in Mexico „Weltweit werden so genannte ‚public-private-partnerships‘ vorangetrieben, was nichts anderes bedeutet, als dass sich internationale Versorgungsmonopole wie RWE, E.on, Suez, Vivendi oder Aquamundo gewinnträchtige kommunale Betriebe und Einrichtungen einverleiben. Die französischen Konzerne Vivendi (ehemals Générale des Eaux) und Suez-Lyonnaise des Eaux kontrollierten im Jahr 2002 40 Prozent des Weltwassermarkts. In den Großstädten […]

Weiterlesen