In einem Interview mit dem Deutschlandfunk hat sich Bundespräsident Gauck erneut für eine aktivere Rolle Deutschlands in der Welt ausgesprochen, wobei man unter Umständen „auch zu den Waffen greifen“ müsse.
Gauck äußerte in diesem Interview sein „Gefühl“, „dass unser Land eine Zurückhaltung, die in vergangenen Jahrzehnten geboten war, vielleicht ablegen sollte zugunsten einer größeren Wahrnehmung von Verantwortung“.
„… heute ist Deutschland eine solide und verlässliche Demokratie und ein Rechtsstaat“, behauptete er. „Es steht an der Seite der Unterdrückten. Es kämpft für Menschenrechte.“
„Und in diesem Kampf … ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen.“
Zum Beispiel um „Verbrecher oder Despoten, die gegen ihr eigenes Volk … mörderisch vorgehen, zu stoppen“.
„Deshalb gehört letztlich als letztes Mittel auch dazu, den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen.“
So der Friedenspfarrer, der seelenruhig dabei zusieht, wie derzeit z.B. das ukrainische Regime gegen das eigene Volk vorgeht. Was daran liegen mag, daß er die „Verbrecher“ eben nicht auf Seiten dieser Regierung sieht.
Der Deutschlandfunk versichert am Ende: „Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“
Der Sender tut recht daran.
Klaus Wallmann sen.